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H2-Tankstellen: Eine Schlüsseltechnologie für die emissionsfreie Mobilität

Hochdruck-Thermoelement TC90 von WIKA im MAX Dispenser 1.5 gewährleistet reibungslose Betankung

Wasserstoff gilt als Schlüssel zur emissionsfreien Mobilität – besonders im Schwerlastverkehr. Doch für eine flächendeckende Nutzung muss die Infrastruktur mit H2-Tankstellen ausgebaut werden. Maximator Hydrogen hat mit dem MAX Dispenser 1.5 eine innovative Lösung entwickelt, die dank präziser Temperaturüberwachung mit dem TC90 Hochdruck-Thermoelement von WIKA eine schnelle, sichere und wirtschaftliche Wasserstoffbetankung ermöglicht.

"Maximator Hydrogen"

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„Die Schaffung einer zuverlässigen Infrastruktur ist entscheidend, um die Einführung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen zu beschleunigen. Wir arbeiten an dem Ausbau und setzen dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Partnern wie WIKA.“

Lukas Rainer
Executive Development Lead, Maximator Hydrogen


Herausforderung

Politik forciert Kurswechsel

Wasserstoff ist das kleinste und leichteste chemische Molekül, doch seine Rolle in der Energiewende ist gewaltig. Im Verkehrssektor gilt Wasserstoff als vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen – besonders für den Schwerlastverkehr, der zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen gehört. Um diese Emissionen zu senken, plant die Politik einen Kurswechsel: 2030 soll nach Vorgaben der EU ein Drittel der neu zugelassenen Lastwagen mit Elektroantrieb oder Brennstoffzelle ausgestattet sein.

Der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur als zentrale Herausforderung

Laut der EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) muss ab 2030 entlang des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) alle 200 Kilometer und an jedem städtischen Knoten mindestens eine öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle zur Verfügung stehen. Die EU fördert derzeit mit 422 Millionen Euro Projekte, die die Tank- und Ladeinfrastruktur für alternative Kraftstoffe vorantreiben, darunter 35 Wasserstofftankstellen für Lkw, Busse und Pkw.

Lösung

Wasserstoffbetankung – Ein Geschäft für Experten

Für seine Lösungen bindet Maximator Hydrogen das Wissen und die Erfahrungen von WIKA, dem weltweit führenden Anbieter für Sensoriklösungen in der Druck- und Temperaturmesstechnik, ein. Ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit ist die Verwendung des Hochdruck-Thermoelements TC90 von WIKA im MAX Dispenser 1.5, einer technisch ausgefeilten „Zapfsäule“ für das Befüllen von Wasserstofffahrzeugen gemäß der Betankungsnorm SAE J2601.

Das Hochdruck-Thermoelement TC90

Die präzise Überwachung der Temperatur des Wasserstoffs verhindert eine Überhitzung des Tanks und schützt das System vor Schäden. Im MAX Dispenser 1.5 kommt dafür das Hochdruck-Thermoelement TC90 von WIKA zum Einsatz. An der Eingangsseite des Dispensers wird die Temperatur des eintretenden Wasserstoffs erfasst und in der Ausgangsbaugruppe wird die Befüllungstemperatur redundant mit zwei TC90-Sensoren überwacht. So wird sichergestellt, dass diese gemäß SAE J2601 zwischen -40 °C und -17,5 °C bleibt.


Vorteile


„Drei entscheidende Faktoren sprachen für die Wahl des TC90 von WIKA: seine Druckfestigkeit bis mindestens 1034 bar, die kurze Reaktionszeit und das ATEX-Zertifikat, das den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ermöglicht.“

Maik Wenderott
Strategischer Strategischer Einkäufer, Maximator Hydrogen

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Das Produkt: Hochdruck-Thermoelement TC90

  • Das TC90 ist kompakt und für Messaufgaben in kleinen Rohrnennweiten konzipiert.
  • Seine Fühlerspitze widersteht auch ungeschützt den bei Wasserstofftankstellen auftretenden Drücken bis 1034 bar.
  • Die Ausführung mit spezieller Hochdruckverschraubung gibt dem TC90 die notwendige Festigkeit und hält die Messstelle zuverlässig dicht.
  • Alle medienberührten Bauteile sind aus H2-kompatiblen Werkstoffen gefertigt.
  • ATEX-Zertifizierung, die es erlaubt, das TC90 in explosionsgefährdeten Bereichen einzusetzen.
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Wissenswertes

Sichere Wasserstoffbetankung – Anforderungen und Standards

■ Hochdrucksysteme: Aktuelle Brennstoffzellenfahrzeuge nutzen Tanks mit 350 oder 700 bar Betriebsdruck
■ Sicherheitsanforderungen: Das Betanken unter Hochdruck erfordert höchste Sicherheitsstandards
■ Benutzerfreundlichkeit: Die Betankung muss so einfach wie bei Benzin oder Diesel sein, um breite Akzeptanz zu erreichen
■ SAE J2601 Norm: Diese Norm regelt Höchstdruck und maximale Wasserstofftemperatur während des Tankvorgangs
■ Thermische Kontrolle: Exakte Druck- und Temperaturregelung verhindert Materialschäden und gewährleistet sichere Abläufe

Maximator Hydrogen – Infrastruktur für die Wasserstoffmobilität

■ Unternehmensgründung: Gegründet 2019, Sitz in Nordhausen
■ Kernfokus: Entwicklung und Ausbau von Wasserstofftankstellen weltweit
■ Internationale Präsenz: Bis Ende 2025 über 80 Anlagen im Einsatz – in der Schweiz stammen 17 von 18 von Maximator Hydrogen
■ Ziel: Beitrag zur Mobilitätswende durch Aufbau einer zuverlässigen H2-Infrastruktur

Wasserstoff wird zur echten Diesel-Alternative

Für die Akzeptanz bei Endkundinnen und Endkunden sind kurze Betankungszeiten und ein wettbewerbsfähiger Preis entscheidend. Dank innovativer Systeme wie dem MAX Dispenser 1.5 ist das schnelle Tanken bereits Realität. Auch preislich bewegte sich Wasserstoff vor der Pandemie auf Diesel-Niveau. Mittelfristig kann die Technologie konkurrenzfähig werden und einen bedeutenden Beitrag zur emissionsfreien Mobilität leisten.


Kontakt

Wenn auch Sie Ihre H2-Infrastruktur mit dem Hochdruck-Thermoelement TC90 von WIKA optimieren möchten, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: