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DAkkS-Kalibrierung – Ihr Weg zum Kalibrierschein

Kalibrierung by WIKA

WIKA ist seit 1982 Mitglied des Deutschen Kalibrierdienstes (DKD), das Kalibrierlabor und der mobile Kalibrierservice sind von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) nach DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiert. Dadurch können Sie sicher sein, dass eine Kalibrierung und die Erstellung eines Kalibrierscheins bei WIKA immer unter Beachtung gesetzlicher sowie normativer Anforderungen und auf international vergleichbarem Niveau erfolgt.

Was ist eine DAkkS-Kalibrierung

Kalibrierung in der Messtechnik bedeutet, die Messabweichung des jeweiligen Messgerätes festzustellen. Im Gegensatz zur Justage erfolgt bei der Kalibrierung kein Eingriff am Messgerät. Wird ein anzeigendes Messgerät kalibriert, wird die Messabweichung zwischen Messwertanzeige und dem tatsächlichen Wert erhoben. Bei Maßverkörperungen, z. B. Massen, wird die Differenz zwischen der Aufschrift und dem tatsächlichen Wert festgestellt. Bei Messketten wird die Messabweichung zwischen dem Wert des Ausgangssignals und dem Wert, den das Signal bei idealem Übertragungsverhalten und vorgegebenem Eingangswert haben müsste, dokumentiert.

In der Normenfamilie DIN EN ISO 9000 und der DIN EN ISO / IEC 17025 wird für eine DAkkS-Kalibrierung eine Rückführung auf nationale Normale gefordert. Bei einer Rückführung wird die Messwertanzeige (oder eine Maßverkörperung) mit dem jeweiligen Normal der Messgröße verglichen.

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist die oberste technische Behörde Deutschlands für das Messwesen. Die PTB bewahrt und entwickelt die nationalen Normale. Sie stellt die internationale Vergleichbarkeit durch Zusammenarbeit mit anderen Staatsinstituten sicher.

Durch eine DAkkS-Kalibrierung von Mess- und Prüfmitteln und die Rückführung der Messungen auf nationale Normale ist eine zuverlässige Erfassung der Prozessgrößen sichergestellt. Eine DAkkS-Kalibrierung durch WIKA trägt also direkt zur Sicherung Ihrer Produktqualität bei.

Was ist ein DAkkS-Kalibrierschein?

Die WIKA-Kalibrierlabore überprüfen Ihre Messgeräte in Form einer Werkskalibrierung oder einer rückführbaren Kalibrierung nach ISO 17025. Das Ergebnis der DAkkS-Kalibrierung wird in einem Kalibrierschein festgehalten. Durch die European co-operation for Accreditation (EA) ist sichergestellt, dass Ihr Kalibrierschein in anderen Ländern anerkannt wird. Wir erstellen Kalibrierscheine für die Messgrößen Druck, Temperatur, Gleichstromstärke, Gleichspannung und Gleichstromwiderstand.

Gerne erstellen wir auch für Ihre Messgeräte einen Kalibrierschein. Bitte nutzen Sie unser Formular (Re-)Kalibrierungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer DKD/DAkkS-Kalibrierung und einer Werkskalibrierung?

Der bedeutende Unterschied zwischen den beiden Kalibrierungen ist, dass nur eine Kalibrierung nach ISO 17025 die Rückführbarkeit auf das nationale Normal garantiert. Entsprechend der Rangfolge der Normale - von Gebrauchs- oder Werksnormalen über Bezugsnormale bis hin zum nationalen Normal - entsteht eine Kalibrierhierarchie. Fehlerquellen wie die Hysterese und Wiederholbarkeit werden ebenso gemessen und gemeinsam mit der Messabweichung sowie der Unsicherheit der Referenz dokumentiert und in der erweiterten Messunsicherheit zusammengefasst. Die Kalibrierung nach ISO 17025 ist im Vergleich zur Werkskalibrierung international anerkannt, genauer und auch umfangreicher. Eine Werkskalibrierung berücksichtigt lediglich die Hysterese und ermittelt die Abweichung, was in einem Abnahmeprüfzeugnis entsprechend DIN EN 10204 dokumentiert wird. Mehr zu den Unterschieden können Sie in dem Video Werkskalibrierung vs. rückführbare DAkkS Kalibrierung nach ISO 17025 erfahren.