WIKA

Druckmessung

Geräte zur Druckmessung by WIKA

In der Herstellung von Messgeräten zur Druckmessung hat WIKA bereits seit über 60 Jahren Erfahrung. Unser umfassendes Know-how bringen wir täglich in die Entwicklung unserer Druckmessgeräte ein.

Zur Druckmessung bietet WIKA ein breites Portfolio an Geräten:

Der Druck ist neben der Temperatur eine der wichtigsten physikalischen Zustandsgrößen. Der Druck p wird definiert als eine Kraft (F), die gleichmäßig verteilt auf eine bestimmte Fläche (A) wirkt: p=F/A

Diese Kraft kann von einer Flüssigkeit, von Gasen oder Dämpfen herrühren. Das Internationale Einheitensystem verwendet für Druck die Maßeinheit Pascal (Pa). Im europäischen Raum erfolgt die Druckmessung in der Regel in der Einheit bar, im amerikanischen Raum in psi (zum Einheiten-Umrechner).

Es werden die Druckarten Absolut-, Relativ- und Differenzdruck unterschieden:

  • Absolutdruck: Druck, bezogen auf den Bezugsdruck Null (im luftleeren Raum).
  • Differenzdruck: Differenz zweier Drücke p1 und p2. Dabei wird der Differenzdruck p12 entweder vom Messglied gebildet oder berechnet.
  • Überdruck/Relativdruck: Druck, bezogen auf den atmosphärischen Luftdruck (Umgebungsdruck).

Mechanische Druckmessung

WIKA bietet verschiedene Arten von Geräten zur mechanischen Druckmessung: Manometer mit Kapsel-, Platten- oder Rohrfeder . Bei der mechanischen Druckmessung mit federelastischen Messgliedern wird keine Hilfsenergie benötigt. Der Druck gelangt in den Druckraum des Messorgans von dem sich eine oder mehrere der Wände proportional zum Druck elastisch verformen. Diese Verformung ist bereits das Maß für den Druck. Da die so erzielten Messwege jedoch im Bereich weniger Zehntel Millimeter bis max. 10 mm liegen, wird dieser Messweg durch ein Zeigerwerk in einen Drehwinkel umgewandelt. Mit einem Zeiger wird der Druck auf einer entsprechend eingeteilten Skale direkt abgelesen.

Elektronische Druckmessung

Für die elektronische Druckmessung ist ein Sensor erforderlich, der den zu messenden Druck oder auch die Druckänderung aufnimmt und über einen physikalischen Effekt genau und wiederholbar in ein elektrisches Signal umwandelt. Das elektrische Signal ist dann ein Maß für den einwirkenden Druck oder auch die Druckänderung. Die Geräte zur elektronischen Druckmessung weisen ein ausgezeichnetes dynamisches Verhalten und eine geringe Materialbeanspruchung auf, die sich in einer hohen Lastwechselbeständigkeit und Langzeitstabilität ausdrückt. Die Messgeräte der elektronischen Druckmessung sind z. B. durch den Einsatz von Halbleitermaterialien auch in sehr kleinen Baugrößen erhältlich.

FAQ

Funktioniert der Druckmessumformer noch einwandfrei wenn die als minimal spezifizierte Versorgungsspannung geringfügig unterschritten wird?

Bis zu einem gewissen Druck liefert der Druckmessumformer zwar noch ein korrektes Ausgangssignal, wenn der Druck aber weiter ansteigt bleibt das Ausgangssignal auf dem gleichen Wert stehen, da die Versorgungsspannung nicht ausreicht um das Ausgangssi ... Mehr ...