Prüfung von elektrischen Überlastsicherungen und Rutschkupplungen
WIKA hat sein Kettenzugprüfset FRKPS neu aufgelegt. Das Gerät misst die Kraft an Rutschkupplungen sowie elektrischen Überlastsicherungen im industriellen Umfeld. Es beinhaltet einen Kraftaufnehmer mit Kettenadaptern und eine einfach zu bedienende Anzeigeeinheit in einem neuen, modernen Design. Um einen Kettenzug zu prüfen, hängen Anwender den Kraftaufnehmer mit den passenden Adaptern in die Kette ein. Dann wird dieser mit der Kette nach oben gegen den Boden des Kettenzugs gezogen, blockiert dort die Kette, und die Rutschkupplung oder Überlastsicherung wird ausgelöst. Bei welcher Kraft diese angesprochen hat, lesen Nutzer am Anzeigegerät direkt ab. Bei Bedarf lassen sich die Messwerte zusätzlich speichern und an die im Lieferumfang enthaltene WIKA-Software übertragen. Am PC können Nutzer ein automatisch generiertes Prüfprotokoll erstellen. Damit ist die von der EU-Maschinenrichtlinie (beziehungsweise ab Januar 2027 von der EU-Maschinenverordnung) vorgeschriebene jährliche Prüfung mit geringem Aufwand und ohne den Einsatz von Prüfgewichten erledigt.
Das FRKPS ist für Lastbereiche von 40 ... 3.500 kg einsetzbar und misst mit einer hohen Genauigkeit von < ±0,5 %. Der Kraftaufnehmer ist als Scherstabwägezelle ausgeführt und sorgt für eine größtmögliche Unempfindlichkeit gegen parasitäre Kräfte und Momente. Er überträgt den Verlauf der Messwerte per Kabel an den akkubetriebenen Handanzeiger. Dieser zeichnet sich durch eine intuitive Bedienbarkeit, eine hohe Abtastrate, 13 Stunden Akkulaufzeit und einen Speicher von 30 x 1.000.000 Messpunkten aus.
Dank Zentrierhülsen in mehreren Größen und Kettenadaptern für Kettengrößen von 3 x 9 … 11 x 31 mm nach DIN ISO 606 ist das FRKPS universell einsetzbar. Das Set wird in einem modernen Transportkoffer geliefert.