Kolbenmanometer
Pneumatische Ausführung bis 120 bar [1.600 lb/in2]
Anwendungen
- Primärnormal zur Kalibrierung der Druckskale ineinem pneumatischen Bereich von -1 ... 120 bar [-14,5 ... 1.600 lb/in2]
- Referenzgerät für Werks- und Kalibrierlaboratorien zum Prüfen, Justieren und Kalibrieren von Druckmessgeräten
- Autarkes Komplettsystem, auch für Vor-Ort-Einsatz geeignet
Leistungsmerkmale
- Gesamt-Messunsicherheit von 0,015 ... 0,006 % vom Messwert
- Vier unterschiedliche Kolbenzylindersysteme erhältlich für die Bereiche ±1 bar, 0,1 ... 7 bar, 0,2 ... 25 bar, 1 ... 70 bar und 1 ... 120 bar, bzw. auch für lb/in2- und kPa-Bereiche
- Schnelles und sicheres Austauschen des Kolbenzylindersystems zum Messbereichswechsel durch patentiertes ConTect-Schnellspannsystem möglich
- Massen gefertigt aus CrNi-Stahl und Aluminium, Anpassung auf lokale Fallbeschleunigung möglich
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale; UKAS-Kalibrierung möglich
Beschreibung
Bewährtes Primärnormal
Kolbenmanometer (Druckwaagen) sind die genauesten am Markt verfügbaren Geräte zur Kalibrierung von elektronischen oder mechanischen Druckmessgeräten. Die direkte Messung des Drucks (p = F/A), sowie der Einsatz hochwertiger Werkstoffe ermöglichen eine sehr kleine Messunsicherheit in Verbindung mit der ausgezeichneten Langzeitstabilität.
Das Kolbenmanometer (die Druckwaage) findet somit seit Jahren seinen Einsatz in den Werks- und Kalibrierlaboratorien der Industrie, nationalen Instituten sowie Forschungsanstalten.
Autarke Arbeitsweise
Aufgrund der integrierten Druckerzeugung sowie dem rein mechanischen Messprinzip, ist der Typ CPB5000 ideal für den Einsatz vor Ort, in der Wartung und im Service geeignet.
Grundprinzip
Druck ist definiert als der Quotient aus Kraft und Fläche. Das Herzstück des CPB5000 bildet dementsprechend ein sehr präzise gefertigtes Kolbenzylindersystem, das zur Erzeugung der einzelnen Prüfpunkte mit Massenauflagen belastet wird.
Die Massenauflage ist proportional zum angestrebten Solldruck und wird durch abgestufte Massen erreicht. Diese Massen werden standardmäßig auf die Norm-Fallbeschleunigung von 9,80665 m/s2 gefertigt, können aber auch auf ihren speziellen Einsatzort abgestimmt und gemäß UKAS-Akkreditierung kalibriert werden.