Stärkung der Niederlassung als Drehkreuz in Südamerika
WIKA hat am 12. März 2026 ein neues Werk am Standort Boituva in Brasilien eröffnet. Damit stärkt der Messtechnikhersteller die Niederlassung im Bundesstaat São Paulo als strategisches Drehkreuz der Region. Auf rund 12.500 Quadratmetern Fläche – davon etwa 8.000 Quadratmeter Produktionsfläche – hat WIKA moderne Fertigungs- und Logistikanlagen errichtet. Sie ersetzen den bisherigen Standort im benachbarten Iperó, dessen räumliche Kapazitäten nicht mehr ausreichten. Mit dem Neubau passt sich das Unternehmen an die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Messlösungen in Brasilien und den angrenzenden Märkten an. Das Werk steigert nicht nur die Produktions- und Logistikleistung der Region, sondern vernetzt auch die lateinamerikanischen Niederlassungen noch stärker miteinander.
Südamerika ist für WIKA seit vielen Jahren ein wichtiger Wachstumsmarkt. Zuletzt hat das Mercosur-Handelsabkommen zwischen der EU und mehreren lateinamerikanischen Staaten neue Marktchancen eröffnet. Seit der Gründung von WIKA Brasilien 1981 hat sich WIKA mit starken Teams und einer klaren strategischen Ausrichtung nachhaltig in der Region etabliert. Heute ist der Messtechnikhersteller auch in Argentinien, Mexiko, Chile und Kolumbien mit eigenen Niederlassungen vertreten.
„Das neue Werk in Boituva ist für WIKA in mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein“, sagt Alexander Wiegand, CEO der WIKA Gruppe. „Zum einen haben wir damit in dem wirtschaftlich wichtigsten Land der Region einen modernen Standort, der unseren Mitarbeitenden ein sehr gutes Arbeitsumfeld bietet und Raum für Wachstum und eine Ausweitung der Produktion ermöglicht. Zum anderen symbolisiert das Werk den enormen Fortschritt, den WIKA Brasilien in den letzten Jahren gemacht hat.“