Berührungslose Messmethode für anspruchsvolle Medien und Einbausituationen
WIKA hat sein Portfolio an Füllstandsmesstechnik um den Radarsensor ILT erweitert. Der freistrahlende Sensor ermöglicht es, den Füllstand berührungslos zu messen – auch durch die Wände von Kunststoffbehältern. Aufgrund seiner kompakten Bauweise eignet sich der ILT insbesondere für Anwendungen, bei denen wenig Platz zur Verfügung steht. Beispielsweise können Hersteller den Sensor in mobilen Arbeitsmaschinen oder in Heizungsanlagen einbauen. Darüber hinaus erlaubt es die kontaktlose Technologie, den Füllstand von partikelhaltigen, hochviskosen oder festen Stoffen hochpräzise zu messen. Mögliche Anwendungen reichen hier von Abwasseranlagen über Rohstoffbehälter aller Art bis hin zu Kraftstoffen.
Die Version ILT-C01 ist für den Temperaturbereich von -40 ... +100 °C [-40 ... +212 °F] ausgelegt, während die Version ILT-C05 auch hohe Temperaturen bis zu 150 °C [302 °F] abdeckt. Eine Abschirmung aus Metall schützt den Sensor vor Störungen durch elektrische Felder in der Umgebung. Das Gerät arbeitet auch unter widrigen Bedingungen wie Staub, Feuchte und Hitze zuverlässig, außerdem toleriert es Vibrationen und Schocks bis zu 100g. Mit bis zu zwei zusätzlichen Schaltpunkten lassen sich weitere Schaltausgänge integrieren, zum Beispiel für einen Überlauf- oder Trockenlaufschutz. Der Radarsensor sorgt nicht zuletzt für niedrige Betriebskosten, denn wegen des berührungslosen Messprinzips und eines verschleißfreien Designs ist er wartungsfrei.
Mit dem Radarsensor bietet WIKA eine weitere Methode zur kontinuierlichen Füllstandsmessung an. Kundenspezifische Ausführungen des ILT, die genau auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind, sind ebenfalls möglich.